Memoriam Deutsche Doggen

Shakespeare mein "Mobbi"

Baby Shakespeare 3 Monate alt.
Baby Shakespeare 3 Monate alt.

Shakespeare wurde am 03.11.2000 in Gleisberg geboren.

Seine Züchter gaben ihm den Namen Condor „Colossal“.
Er war wirklich kolossal, wir haben nie wieder einen
Doggenrüden mit einem so riesigen Kopf wie seinem gesehen.

Er war genauso wie ich mir eine Dogge immer vorgestellt habe – imposant, kräftig, ruhig, wachsam und über alles erhaben.
Er war genauso wie ich mir eine Dogge immer vorgestellt habe – imposant, kräftig, ruhig, wachsam und über alles erhaben.

Mein guter Shakespeare. Mit ihm ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Schon als kleines Kind wollte ich immer eine Deutsche Dogge in der Farbe blau haben. Die Blauen sahen immer so samtig aus, so weich. Zu meinem 20. Geburtstag zog mein Baby Shakespeare bei mir ein – ich werde diesen Tag niemals vergessen. Es war Liebe auf den ersten Blick und egal was passiert wäre, meinen Shakespeare hätte ich niemals hergegeben.

Shakespeare war 90 cm hoch, zu seinen besten Zeiten knapp 90 kg schwer und benötigte ein 85 cm Halsband. Er war genauso wie ich mir eine Dogge immer vorgestellt habe – imposant, kräftig, ruhig, wachsam und über alles erhaben. Ein großer Knuddelbär, der mich immer beschützt hat und mir viele Jahre ein treuer Begleiter gewesen ist. Viele, die ihn besser kannten haben ihn auch ganz besonders in ihr Herz geschlossen und werden ihn nicht vergessen – er ist eben etwas ganz Besonderes. Mein "Mobbi" fehlt mir so sehr....

Balou "Colossal"

Balou 3 Monate alt
Balou 3 Monate alt

Balou gesellte sich 2005 zu uns. Er ist ein Sohn von Shakespeares
Schwester Cora geboren am 06.03.2005 in Gleisberg.

Als Welpe sah er genauso aus wie Shakespeare, sodass
wir uns natürlich gleich für ihn entschieden hatten.

Balou ist mit zunehmendem Alter ruhiger, friedlicher und umgänglicher geworden.
Balou ist mit zunehmendem Alter ruhiger, friedlicher und umgänglicher geworden.

Er sollte es sein, der Shakespeare in Zukunft Gesellschaft leisten sollte. Leider war Balou in seinen jungen Jahren ein richtiger Rüpel und nicht nur Shakespeare sondern auch wir hatten es echt manchmal nicht leicht mit ihm. Er hat uns einige Nerven gekostet. Trotz der Verwandtschaft zu Mobbi, hatte er doch vom Wesen her recht wenig mit Shakespeare gemein. Es gab eine Zeit lang recht heftige Rangordnungsauseinandersetzungen zwischen den Beiden.

Balou ist mit zunehmendem Alter ruhiger, friedlicher und umgänglicher geworden – wir haben ihn natürlich auch lieb gehabt. Auch er war ein schöner, großer blauer Rüde mit einem kleinen weißen Brustfleck – er war nicht ganz so imposant wie Shakespeare, aber er ist ja auch kein Maßstab. Balou ist nach Shakespeares Tod in eine tiefe Trauer verfallen. Er hat nur noch rumgelegen und war manchmal schon fast apathisch. Er tat uns so leid, aber wir konnten nichts daran ändern. Wir haben lange überlegt, ob wir einen zweiten Rüden zu Balou dazu nehmen, da er ja immer etwas schwierig war. Wir entschieden uns dafür, aber auch Boss konnte ihn nicht wirklich aufmuntern – er war nie mehr so wie früher….

Balou ist völlig unerwartet am 31.03.2011 an einem Herzinfarkt gestorben. Es war ein großer Schock und wir waren auch sehr traurig darüber, aber irgendwie glauben wir manchmal er wollte nicht mehr bei uns sein, er schien immer so unglücklich und abwesend… jetzt ist er wieder bei seinem Shakespeare – wir hoffen, es geht ihm jetzt wieder gut. Wir vermissen ihn sehr – war er doch auch etwas ganz Besonderes.

Boss "von der Elbmarsch"

Baby-Boss
Baby-Boss

Damit Balou nicht mehr so allein sein musste und hoffentlich wieder etwas mehr Lebensmut bekommt kam im Januar 2010 Boss zu uns. Geboren am 19.11.2009 in der Elbmarsch eroberte Boss unser aller Herzen im Sturm.

Boss 19.11.2009 - 04.02.2018
Boss 19.11.2009 - 04.02.2018

Er ist ein ganz außergewöhnliches Exemplar. Ein totaler Chaot, aber sehr anhänglich und lieb – nur etwas verrückt. So eine richtige kleine Nervensäge, schnell, wendig, aufdringlich, völlig hyperaktiv und total durchgeknallt erfüllt er nun unser Leben mit Freude und Witz – eben ein Harlekin. Nach dem Tod von Mobbi wollte ich erst mal keine blaue Dogge mehr haben, deshalb entschied ich mich für einen Grautiger. Auch wenn sie nicht zur Zucht zugelassen sind, so sind es doch trotzdem schöne Tiere – da wir nicht züchten, war es uns egal.

Boss ist wirklich ein lieber Kerl, freundlich und aufgeweckt, aber trotzdem sehr wachsam – ihm entging nichts! Mit Balou hat er sich immer prima verstanden. Auch mit den Pferden kam er immer super gut zurecht, sodass er mich auch auf Ausritten begleitet hat. Er war sein Leben lang immer unglaublich lieb, hat keinen Blödsinn gemacht und war immer für einen Spaß zu haben. Ein wundervoller Wegbegleiter. Um so schwerer fiel es mir ihn gehen zu lassen. Die Zeit läuft unaufhaltsam weiter, ob wir es wollen oder nicht...wir werden nicht danach gefragt. Boss konnte friedlich in seinem gewohnten Umfeld einschlafen. Er war sein ganzes Leben nie krank und hat das Leben auf dem Gutshof mit Pferden, Katzen, seinem Kumpel Erlo und mir in vollen Zügen genossen. Und DAS ist alles was zählt. Was natürlich nichts daran ändert, dass auch er eine große Lücke hinterlässt.